Wie man die sozial gerechte Stadt gestaltet?

Wie man die sozial gerechte Stadt gestaltet?

12. April 2019 von Milota Sidorova et al.
Die Heinrich-Böll-Stiftung in Prag in Kooperation mit WPS Prague
Veröffentlichungsort: Prag
Veröffentlichungsdatum: Dezember 2016
Seitenzahl: 38
Lizenz: CC-BY-NC-ND 4.0
Sprache der Veröffentlichung: Deutsch
ISBN: 978-5-00122-818-9

2016 hat die Heinrich-Böll-Stiftung in Prag in Kooperation mit WPS Prague das Comic-Buch "How to Design a Fair Shared City?" von Milota Sidorova u.a. in englischer Sprache veröffentlicht. 2018 hat die Heinrich-Böll-Stiftung in Moskau das Buch übersetzt und für das russische Publikum erneut veröffentlicht.

Was ist eine sozial gerechte Stadt?

In Mitteleuropa sind Architektur und Stadtplanung im Allgemeinen auf gesunde und wirtschaftlich aktive Menschen ausgerichtet. Demografischen Daten zufolge machen Erwerbstätige jedoch nur die Hälfte der gesamten Stadtbevölkerung aus. Der Rest sind ältere Menschen und Kinder unter 18 Jahren. Es gibt außerdem einen Trend zur Bevölkerungsalterung und wenn wir dazu noch geschlechtsspezifische, berufliche und kulturelle Unterschiede betrachten, stellt sich heraus, dass sich verschiedene Gruppen der Stadtbevölkerung stark voneinander unterscheiden. Jede hat ihre besonderen Bedürfnisse, aber alle sollten im öffentlichen Raum präsent sein und diesen Raum nutzen können.

Das Buch "Wie man die sozial gerechte Stadt gestaltet?" erzählt 8 einfache und faszinierende Geschichten im Namen der Helden, die verschiedene soziale Gruppen der Stadtbevölkerung vertreten. Zwei erfundene Architekt/innen, Sophia und Eric, führen Sie durch Geschichten über die Stadterfahrungen eines Mädchens, Eltern, einer älteren Frau, eines Paares, Kindern und gewöhnlichen Besucher der verschiedenen Stadträume und erinnert Sie an die Alltagssituationen, in denen Musterplanung für die Stadtbewohner erhebliche Schwierigkeiten zur Folge haben kann.

Gleichzeitig bietet das Buch Lösungen für diese Probleme und zeigt, wie ein durchdachtes Design die Lebensqualität in der Stadt erheblich verbessern kann – und das ohne zusätzliche Kosten.

Diese Publikation richtet sich an Architekt/innen, Stadtplaner/innen, Politiker/innen, Anthropolog/innen und die allgemeine Öffentlichkeit, die an Stadtplanung interessiert ist.

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