Geschlechterdemokratie

Geschlechterdemokratie

Was ist Gender? Warum ist Geschlechterdemokratie wichtig für Russland? Gibt es wirklich Gleichheit zwischen Männern und Frauen? Auf diese Fragen gibt es leider keine einfache Antwort. 

Um sich einem besseren Verständnis von Geschlechterbeziehungen zu nähern und das Thema Geschlechtergleichheit im russischen Kontext politisch zu behandeln, unterstützen wir lokale NGOs, veröffentlichen Bücher und Artikel und setzen verschiedene Initiativen sowohl praktischer Ausrichtung, als auch in Form von wissenschaftlichen, kreativen und Aufklärungsprojekten um.

Decolonize 1968!

Zum 50. Jubiläum der Proteste von 1968 erinnern wir uns an die politischen Kämpfe, die feministische und linke Bewegungen bis heute prägen. Der dominanten Geschichtserzählung von Freiheit, Rebellion und grenzüberschreitender Solidarität setzen wir weibliche, queere, Schwarze und (post-)migrantische Perspektiven entgegen, die Lücken im Diskurs schließen.

Neueste Artikel

Wir ermöglichen Mädchen ihre Träume zu verwirklichen

Interview

Die Moskauer Schule des Frauenfußballs „GirlPower" wurde vor vier Jahre eröffnet, inzwischen trainieren dort mehr als 200 Frauen verschiedener Altersgruppen. Doch Fußball als Frauensport ist in Russland noch nicht weitverbreitet, die Gründe dafür liegen in klischeehaften Rollenbildern und dem in der Gesellschaft verbreiteten Konservatismus. 

Eine Frau kann etwas bewegen

Rückblick

„Gewalt und Ungleichheit sind Probleme nicht nur in traditionellen, sondern auch in entwickelten Gesellschaften. Und in jeder Gesellschaft drückt sich dieses Problem der ungerechten Behandlung von Frauen auf eigene Art und Weise aus“, erzählt die Aktivistin aus Tschetschenien über ihre Teilnahme an der 62. Tagung der Frauenrechtskommission der Vereinten Nationen.

Opfer von Mythen und Vorurteilen

Koordinatorin des Gender-Programms Irina Kosterina der Heinrich-Böll-Stiftung erzählte Daptar.ru in einem Interview, wie man mit den weiblichen Problemen im Nordkaukasus arbeitet.

Von Ирина Костерина

„Viele würden sich bewerben“

In einem Interview in der Moskauer Deutschen Zeitung spricht Irina Kosterina, Koordinatorin des Projekts „Geschlechterdemokratie“ der Heinrich-Böll-Stiftung, über russlandspezifische  Geschlechterungleichheiten. Hierbei geht sie auf die Doppelbelastung einer Frau in Russland ein, die nicht nur berufstätig sein soll, sondern zusätzlich für Haus-und Familienarbeit zuständig ist. Daraus resultiere ein ungleicher Konkurrenzkampf zwischen Mann und Frau auf dem Arbeitsmarkt.

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Neueste Publikationen

Naomi Wulf "Mythe über Schönheit"

In 2013 mit der Finanziellen Unterstützung der Heinrich Boell Stiftung war die Übersetzung des Buches Naomi Wulf „Mythe über Schönheit“ herausgegeben worden. 

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