Präsentation des Buches „Praktiken des guten Lebens“

Video

Am 6. Oktober 2020 haben wir auf der Plattform von InLiberty ein neues Buch „Praktiken des guten Lebens“ präsentiert, das über das professionelle Burnout bei Aktivist/innen, Menschenrechtler/innen, Journalist/innen, NGO-Mitarbeiter/innen und Menschen aus helfenden Berufen erzählt. Jetzt kann man sich die Aufnahme der Präsentation und der Diskussion mit den Autor/innen des Buches (auf Russisch) ansehen!

Книга "Практики хорошей жизни" стоит на деревянном столе, на заднем фоне - серая стена, на переднем плане нам хорошо видна яркая обложка книги
Teaser Bild Untertitel
Umschlag des Buches „Praktiken des guten Lebens“. Wie man anderen helfen kann, ohne sich selbst zu vergessen“

Menschenrechtler/innen, Aktivist/innen, Journalist/innen und NGO-Mitarbeiter/innen setzen sich oft mit der Erschöpfung von eigenen Ressourcen und dem Fehlen der Fertigkeiten sie wiederaufzubauen auseinander. Der Wunsch, allen zu helfen und so viel wie möglich zu tun, geht früher oder später in große Müdigkeit, Angstzustände und letztendlich in ein professionelles Burnout über. NGO-Mitarbeiter und Menschen aus helfenden Berufen brauchen aber auch systematische Hilfe und Unterstützung. In erster Linie müssen sie sich selbst helfen.

Im Buch „Praktiken des guten Lebens“. Wie man anderen helfen kann, ohne sich selbst zu vergessen“ sind verschiedene Arten von praktischen Übungen gesammelt, die helfen, dem Burnout systematisch vorzubeugen und es zu überwinden. Auf seinen Seiten teilen professionelle Psycholog/innen, Psychotherapeut/innen und Rehabitolog/innen ihre liebsten effektiven Praktiken, die einfach genug sind, um sie selbstständig auszuüben. Viele von denen kann man zu gesunden täglichen Gewohnheiten machen und regelmäßig anwenden.

Um das Buch nicht nur interessant, sondern auch angenehm beim Lesen zu machen, haben wir es in großer Schrift gedruckt und mit inspirierenden zauberhaften Bildern von Julia Sirotina versehen.

An der Diskussion nahmen die Autor/innen des Buches teil:

  • Dmitri Stebakow, klinischer Psychologe, Vorstandsmitglied des Europäischen Verbands für kurzfristige Therapie (EBTA),
  • Olga Chochlowa, auf die Lösungen orientierte praktische Psychologin, Psychodrama-Therapeutin
  • Inna Airapetjan, Trainerin und Rehabilitologin, Expertin im Bereich Kunsttherapie und Therapie von Krisenzuständen
  • Jewgenija Wolunkowa, Sozialjournalistin, Verfasserin und Redakteurin des Buches „Praktiken des guten Lebens“

Moderiert wurde die Diskussion von Irina Kosterina, Programmkoordinatorin der Heinrich-Böll-Stiftung Russland, Trainerin für Entwicklung der Achtsamkeit und einer strategischen kreativen Planung der Zukunft.

Im März 2021 wird das E-Book auf Englisch auf der Webseite der Heinrich-Böll-Stiftung Russland erscheinen. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten und sie erinnern, dass viele der Praktiken des guten Lebens in unseren sozialen Medien und auf der Webseite unseres Projekts Nachhaltiger Aktivismus schon jetzt auf Sie warten! Alle Materialien des Projekts sind auf Russisch.

Bildergalerie:

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Anschauen der Präsentation und Diskussion!